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Das Projekt dient als Metavorhaben der Selbstreflektion der Forschungscommunity zur Kulturellen Bildung. Es führt die Themenbereiche der Förderrichtlinie auf der Grundlage eigener international angelegter, empirisch fundierter Expertisen und Forschungssynthesen zusammen und ordnet sie in ihrer gesellschaftlichen sowie bildungswissenschaftlichen Bedeutung ein. Dabei schließt es Ergebnisse aus laufenden Vorhaben ein. Es fördert die Vernetzung der geförderten Vorhaben untereinander sowie mit thematisch verwandten Projekten im In- und Ausland. Dazu werden regelmäßig Workshops und Schwerpunkt-Symposien auf wissenschaftlichen Konferenzen organisiert. Im Rahmen der empirischen Erhebungen wird auf die Hebung von Synergieeffekten durch koordinierte Datenerhebungen geachtet. Die Projekte des Förderschwerpunkts werden beim Forschungsdatenmanagement unter anderem durch Weiterbildungsveranstaltungen zum Forschungsdatenmanagement unterstützt. Es erfolgt ein kontinuierliches Monitoring der Entwicklungen und Projektergebnisse im Schwerpunkt. Ausgehend von den darin und im weiteren Forschungsfeld gewonnenen Erkenntnissen sowie unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen in Bildungssystem und Gesellschaft werden Perspektiven für die weitere Forschung erarbeitet und aufgezeigt. Unter Nutzung dafür vorhandener Strukturen werden dem wissenschaftlichen Nachwuchs Möglichkeiten zur Vernetzung ebenso geboten wie Möglichkeiten zur Weiterbildung zu projektübergreifenden inhaltlichen und methodischen Fragen. Der Transfer der Ergebnisse des Verbundprojekts in die Öffentlichkeit wird über praxisorientierte Publikationen ebenso gefördert wie über Veranstaltungen für eine breitere Fachöffentlichkeit. Das Metavorhaben steht in Form regelmäßiger Treffen in wissenschaftlichem Austausch mit ähnlichen Projekten im Rahmenprogramm.

Innerhalb der quantitativ-empirischen Forschungssynthesen werden die im Bereich der evidenzbasierten Medizin etablierten Verfahren zur Erstellung von Forschungssynthesen aufgenommen und für die spezifischen Rahmenbedingungen der digitalen Bildung adaptiert. Dann werden geeignete Recherchestrategien entwickelt, um den internationalen Forschungsstand zur quantitativ-empirischen digitalen kulturellen Bildung zu sichten. Hier kommen auch Text-Mining-Verfahren zum Einsatz. Dann wird quantitativ hochwertige Forschung identifiziert, es werden Forschungsdesiderate benannt und der darin verfügbare Evidenzgrad vorhandener Forschung zur Eignung für Forschungssynthesen eingeschätzt. Anhand ausgewählter Schwerpunkte werden dann Forschungssynthesen erstellt. Dabei werden Standards guter Praxis (z. B. Checklisten zur Datendokumentation in Publikationen zur Digitalisierung in der kulturellen Bildung) in der quantitativen digitalen kulturellen Bildung erarbeitet und innerhalb sowie außerhalb des Förderschwerpunkts verbreitet. Für die im Förderschwerpunkt beteiligten Projekte wird ein Forum zur Weiterbildung und Beratung in Bezug auf quantitativ-empirische Forschungsmethoden geschaffen, indem z. B. Rückmeldung zu Forschungsmethoden und Datendokumentation an die beteiligten Projekte gegeben wird oder die im Metavorhaben angesetzten Tagungen begleitende Workshops organisiert werden.

Projektleitung: Stephan Kröner, Benjamin Jörissen (Gesamtprojektleiter)
Mitarbeiter: Marcus Penthin, Alexander Christ
Zeitraum: 2017-2022
Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kontakt: marcus.penthin@fau.de